Jagd und Naturschutz

 

    frosch              DJV -  Naturschutzpreis                        


    Seinen satzungsgemäßen Aufgabenbereichen entsprechend und mit dem Anliegen einer  besonderen Förderung des Natur-, Landschafts- und Umweltschutzes stiftet der  Deutsche Jagdschutz-Verband e. V. einen Naturschutzpreis.
    Der Preis ist mit  einem Geldbetrag von 5.000,— EUR verbunden. Der DJV-Naturschutzpreis wird für  Leistungen und Verdienste verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung und  Verbesserung der Lebensgrundlagen der freilebenden Tierwelt dienen. Über die Verleihung  des Preises entscheidet das DJV-Präsidium aufgrund von Vorschlägen der Landesjagdverbände.

    1993    Dr. Wolfgang Neubauer, in Anerkennung seiner  Bemühungen um die Erhaltung und
               Sicherung vieler  Naturschutz- und Feuchtgebiete im Bereich des Krakower Sees.
               Horst Ruthenberg, in Anerkennung seiner Bemühungen um die Naturschutzgebiete
                „Galenbecker-See“  und „Nonnenhof“  und die Einrichtung eines Weiterbildungszentrums
               für  Naturschutz, Jagd und Wasserwirtschaft. Prof. Dr. Axel Siefke, in Anerkennung
               seiner Leistungen um die Schaffung, Sicherung und Wirksamkeit der Schutzgebiete
               entlang der ostdeutschen  Ostseeküste.
    1994    Hans Hackländer in Anerkennung seines langjährigen, vorbildlichen Einsatzes  bei der
               Verwirklichung  zahlreicher Naturschutzprojekte im Land  Schleswig-Holstein.
    1995    Kreisjägervereinigung Waldshut e.V. im Landesjagdverband Baden-Württemberg  e.V. in
               Anerkennung ihres Einsatzes für die Erhaltung und Sicherung wertvoller  Biotope.
    1997    Gerd Schumacher, dem es gelang, in zahlreichen bedeutenden  Biotopschutzprojekten in
               Schleswig-Holstein die Interessen von Naturschutz,  Landnutzung und Tourismus zu
               verknüpfen.
    1999    Max Theurer, in Anerkennung seines vorbildlichen Einsatzes zur  Verwirklichung von
               Zielen des  Naturschutzes und der Wildhege.
    1999    Kreisjägerschaft Oberberg e.V., in Anerkennung ihrer Verdienste zur  Verwirklichung von
               Naturschutzzielen in NRW.
    2001    Jägerschaft Mecklenburg-Vorpommern für das Projekt „Wiederansiedlung einer 
               baumbrütenden  Wanderfalkenpopulation“. Durch das maßgebliche Engagement der 
               Jäger- schaft konnte eine bereits verschwundene Wildart, die dem Jagdrecht unterliegt,
               wieder erfolgreich eingebürgert werden.
               Den Jägern in Mecklenburg-Vorpommern ist es mit dem Projekt gelungen, eine seit  25
               Jahren ausgestorbene Wildtierpopulation wieder in ihrem Lande anzusiedeln.

     2003    Eckhard Kartheuser mit der  Projektgruppe „Wiederansiedlung des Steinkauzes
                   im Nördlichen   Harzvorland“,   die überwiegend aus Jägern besteht. Dieses
                   Artenschutzprojekt ist besonders  bemerkenswert, weil sich Jäger  und andere
                   Naturfreunde dort für eine nicht dem Jagdrecht  unterliegende Tierart  völlig
                   uneigennützig  engagiert haben. Es ist ihnen gelungen, 25 Jungkäuze
      in der
                   Voliere aufzuziehen  und erfolgreich auszuwildern.

                     

NS01