Hundewesen

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Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde in der Jägerschaft Quedlinburg
Seit Jahrhunderten gelten Jagdhunde bei ausnahmslos allen Jagdarten als unentbehrliche Helfer des Jägers.
Ihr Einsatz war und ist unabdingbare Voraussetzung für den jagdlichen Erfolg und für das Zurstreckebringen
des bejagten Wildes. Ohne jagdlich brauchbare Hunde ist auch heute eine weidgerechte und Tierschutzkonforme Jagd nicht möglich. Sowohl die ethisch -moralische Grundhaltung der Jäger als auch die Jagdgesetzgebung geben vor, dass erfolgreich geprüfte Jagdhunde für die einzelnen Jagdarten in jedem Jagdbezirk zur Verfügung stehen müssen.
Die  Brauchbarkeitsprüfungsordnung soll mit dazu beitragen, dass unabhängig, zusätzlich oder ergänzend zu den Prüfungsangeboten in den Jagdhunderassevereinen möglichst jeder von den Jägern angeschaffte Jagdhund zu einem Brauchbarkeitsnachweis geführt wird. Mit der nachgewiesenen Brauchbarkeit erfüllt ein Jagdhund die Mindestanforderungen, die für den Einsatz in der täglichen jagdlichen Praxis erfüllt sein müssen.
Die Anerkennung der jagdlichen Brauchbarkeit eines Jagdhundes erfolgt auf der Grundlage der Ergebnisse der Brauchbarkeitsprüfung nach dieser Ordnung. Eine Überprüfung der Jagdhunde auf ihre jagdlichen Anlagen, Zuchtfehler und Wildschärfe erfolgt in der Brauchbarkeitsprüfung nicht. Jagdhunde, die eine vergleichbare Prüfung eines Rassevereins bereits abgelegt haben und damit über einen jagdlichen Leistungsnachweis verfügen, werden zur Brauchbarkeitsprüfung nicht zugelassen.
Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e V. ist verantwortlich für die Veranstaltung der Brauchbarkeitsprüfungen. Er bedient sich bei ihrer Durchführung der Jägerschaften in den Landkreisen sowie der Mitgliedsvereine des JGHV und der Prüfungsvereine.
Die Brauchbarkeitsprüfung ist durch die ausrichtende Jägerschaft bzw. den ausrichtenden Verein mindestens 4 Wochen vorher im Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes Sachsen‑-Anhalt e V., bekanntzugeben. Die Bekanntmachung muss enthalten:
- den Termin
- den Ort der Prüfung
- die zu prüfenden Fachgruppen oder Fächer
- die Höhe des Nenngeldes
 

- den Endtermin der Nennung und
- die Anschrift des Prüfungsleiters, an welchen die Nennungen zu richten sind.
Für die Brauchbarkeitsprüfungen, die von der Kreisjägerschaft Quedlinburg ausgerichtet werden
sind die Nennungen

An folgende Adresse zu schicken:

Christoph Lins,  Quedlinburg OT Gernrode, Jahnstr.35  Tel.: 0163-1818549

Folgendes Nennformular findet dabei Verwendung : Nennformular    a_haende02
zum herunterladen auch auf der  Seite Jagdrecht Download

Mit der Nennung erkennt der Hundeführer , der im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein muss,
die Bedingungen der Prüfungsordnung an.
Zur Brauchbarkeitsprüfung ist ein Jagdhund nur zuzulassen, wenn er über eine Ahnentafel eines vom
JGHV anerkannten Zuchtverein verfügt. Im Ausland gezüchtete Jagdhunde, der vom JGHV anerkannten
Rassen, können nur zugelassen werden , wenn sie auf der Ahnentafel den FCI-Stempel nachweisen können.